Kaufvertrag für Anhänger

Anhänger für Autos mit PlaneWir bieten hier unseren Kaufvertrag für Anhänger an. Sie können die Muster kostenlos herunterladen. Außerdem informieren wir rund um das Thema Anhängerkauf. Dabei richten wir uns in erster Linie an Käufer. Alle Tipps sind aber natürlich auch für Verkäufer interessant. Sie sehen worauf Käufer achten (sollten) und welche Mängel sie selbst nicht übersehen dürfen.

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Den Kaufvertrag für Anhänger im Word und PDF-Format können Sie ganz bequem per E-Mail anfordern. Lediglich die Anmeldung zu unserem Newsletter ist erforderlich. Von diesem können Sie sich natürlich jederzeit abmelden.

 

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Achten Sie auf Unversehrheit

Insgesamt ist gerade bei Anhängern Vorsicht geboten. „Drum prüfe wer sich ewig bindet“, sagt eine alte Weisheit. Das gilt auch beim Kauf von einem Anhänger, auch wenn die Bindung hier eher nicht auf Lebenszeit eingegangen wird.

Egal ob Einsteigermodell für Privatleute, etwas größere Modell oder ausgereifte Modelle für Profis. Selbst oder gerade auch bei Pferdeanhängern gilt dies. Das A und O für lange Freude am Gefährt ist ein vernünftiger Umgang mit dem Material. Mit keinem Fahrzeug gehen die meisten Menschen „kerniger“ um. Sicher gibt es die Ausnahmen. Gerade im privaten Bereich finden sich oft Besitzer die ihren Anhänger vorsichtig und schonend behandeln. Immerhin möchten sie ihn mehrere Jahre nutzen. Aber das ist wirklich nicht die Regel.

Es ist klar, das ein Arbeitsgerät nicht mit Samthandschuhen angefasst werden kann. Egal ob beim Transport von Baumaterial, Anschaffungen für den Garten oder beim Möbelkauf. Es werden meist sperrige Dinge geladen. Die sind in den meisten Fällen nicht leicht. Wenn ohnehin Schutt und Abfall auf die Ladefläche kommen, ist es schwer Gebrauchsspuren zu vermeiden. Aber hier können bereits Gummimatten helfen. So wird bspw. der Boden nicht zu sehr in Mitleidenschaft gezogen.

Gleichermaßen sind auch die Klappen und Eingänge (je nach Größe) nicht immer nur Vorsichtig zu schließen. Aber: Es ist ein Unterschied ob mit Druck oder Gewalt agiert wird. Schaut man sich den Zustand einiger gebrauchter Modelle an, wirft das durchaus Fragen zu den Hintergründen auf.

Muss es ein Markenmodell sein?

Wie in vielen Märkten gibt es am unteren Ende Lowbudget Angebote. Eher unbekannte Hersteller vertreiben Produkte zu sehr günstigen Preisen. Das andere Extrem findet sich in den Spitzenmodellen bekannter Markenhersteller wie Humbaur. Gerade bei Fahrzeugen die derart belastet werden macht diese Anschaffung sogar unbedingt Sinn.

Die Verarbeitung ist einfach hochwertiger. Das Budget bei der Herstellung bietet dem Anbieter mehr Spielraum. Das geht bei den verwendeten Materialen los. Die sind in der Regel einfach stabiler und aus den besseren Werkstoffen. Besonders bemerkbar macht sich dies bei den beweglichen Teilen. Aber auch die Verzinkung und der Schutz gegen Rost ist in der Regel besser. Das verlängert die Lebensdauer teilweise um mehrere Jahre. Noch wichtiger: Die Verarbeitung. Schweißnähte und Verbindungen können einfach sorgfältiger gefertigt werden.

Gemessen an den durchschnittlichen Belastungen ist unbedingt der Kauf von Markenware zu empfehlen.

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Kontrollieren Sie die Elektronik genau

Wenn kein neuer Anhänger angeschafft wird ist genau hinsehen doppelt wichtig. Prüfen Sie nicht nur rein optisch. Das gilt auch wenn keine Beulen in der Ladefläche sind, die Farbe ohne Kratzer und Radaufhängung scheinbar OK sind. Ein ganz wesentlicher Teil ist auch die Elektronik. Die ist zugegeben nicht so empfindlich wie die heutiger Autos. Trotzdem ist es eine Fehlerquelle. Ganz besonders wenn ein Anhänger auf Baustellen oder in anspruchsvollen Arbeitsumgebungen eingesetzt wird.

Zum einen muss der Stecker geprüft werden. Er stellt die Verbindung zum Auto her. Die Stromeinspeisung und Steuerung von Blink- und Bremslichtern übernimmt das Zugfahrzeug. Wenn hier Probleme auftreten, muss oft für mehrere Hundert Euro eine Reparatur erfolgen. Die eigentlichen Materialkosten sind günstiger. Wenn aber bspw. ein Wackelkontakt gesucht wird, können schnell mehrere Arbeitsstunden zusammenkommen. Diese Dienstleistung lässt sich eine Werkstatt bzw. ein Fachhändler natürlich bezahlen.

Kontrollieren Sie also bevor der Kaufvertrag unterzeichnet wird den Anhänger genau. Schließen Sie Ihn an, machen Sie einen Lichttest. Optimal wäre zudem eine Probefahrt.

Begutachten Sie den Boden

Wie erwähnt ist der Anhänger oft erheblichen Belastungen ausgesetzt. Wenn keine zerbrechlichen Gegenstände wie Möbel oder Wohnungseinrichtungen transportiert werden, nutzen viele die robuste Bauweise aus. Sei es Bauschutt, Abfall, Sperrmüll oder sonstiges Material. Viele Besitzer sind nicht zimperlich wenn es um das Beladen geht. Und genau das spiegelt sich auch in der Ladefläche wieder.

Machen Sie sich ein genaues Bild von der Nutzfläche. Sind Verformungen erkennbar? Sind bereits Dellen deutlich zu erkennen? Die können in kleinen Rahmen problemlos sein. Stärkere Beulen können das Material in Mitleidenschaft ziehen. Das kann die Stabilität beeinträchtigen.

Es gibt spezielle Gummimatten, die genau dies verhindern können. Werden Sie verwendet? Das ist ein Zeichen für sorgsame Besitzer. Aber Achtung: Sie können ebenso täuschen. Sollten solche Matten ausgelegt sein, schauen Sie unbedingt darunter. Sie könnten auch der Versuch sein, den Verschleiß zu verdecken.

Schauen Sie unter den Anhänger

Auch unter dem Anhänger können weitere Überraschungen warten. Gerade wenn es sich um ein Baustellenfahrzeug handelt. Es liegt in der Natur der Sache, das die ebenerdige Straße verlassen werden muss. Auf einer Baustellen finden sich zudem eine ganze Reihe Hindernisse, Baustellenfahrzeuge und noch mehr Gegenstände. Die Chance hier auf etwas zu fahren ist groß. Schäden auf der Unterseite sind die Folge. Wenn im Anhänger zudem Holz verbaut wurde, könnte es auch langsam der Witterung zum Opfer fallen. Das lässt sich nur durch entsprechende Pflege verhindern, zum Beispiel mit Unterbodenschutz. Kontrollieren Sie also mindestens optisch den Zustand unterhalb.

Funktionieren alle beweglichen Elemente?

Zum Schluss ist außerdem ein reiner Funktionstest zu empfehlen. Nutzen Sie wirklich alle beweglichen Elemente mehrmals. Lassen sie sich einwandfrei öffnen und schließen? Wurden sie gut behandelt und zum Beispiel gefettet? Hakt es an der ein oder anderen Stelle? Bei unsachgemäßer Behandlung kann sich eine Ladeklappe schnell verformen. Weniger Millimeter oder Centimeter reichen aus. Auch hier ist Aufmerksamkeit gefragt.

Gleiches gilt insbesondere für das Bugrad (insofern vorhanden). Fahren Sie es komplett hoch und runter. Lässt es sich frei in alle Richtungen drehen? Bei Luftreifen: Ist es voll oder verliert es unter Belastung an Druck? Lassen Sie den Anhänger einfach mal ein paar Minuten darauf stehen. Dann kontrollieren Sie den Druck erneut. Schützen Sie sich beim Kauf des Anhängers vor teuren Fehlinvestitionen.